Freitag, 21. Januar 2011

Fashion & Fame mit Philipp Plein und Emma Brown: Übermut tut selten gut!

Vorweg, wer gestern Abend um 20.15 Uhr die großangekündigte Nachwuchs-Designer Show "Fashion & Fame" nicht geguckt haben sollte hat nichts verpasst!

Man nehme sieben mal mehr, mal weniger talentierte "Designer" oder überspitzt ausgedrückt: Von jedem etwas. Vom süßen kleinen Nesthäcken übers Ossi-Mädel, bis hin zur Gothic Designerin und einem schwulen "Star aus Rumänien" ist alles dabei. Eben schön "gemischt für die Quote", wobei die mit 6,9 % für einen Donnerstagabend in der Prime-Time wirklich nicht lobenswert war.

Die sieben Designer © ProSieben
So im übrigen auch die ganze Show. Weder Bling-Bling Designer Philipp Plein, noch Kollegin Emma Brown sind gemacht fürs TV. Wenn Mr. Schlaftablette nichts zu sagen hat, springt schnell Mrs. Supertoll ein um mit ihrem englischen Akzent für ordentlich Kritik und Lästerein zu sorgen. Aber wer ist überhaupt diese Emma Brown? Um ehrlich zu sagen, hat das wohl vor der Show kaum jemanden interessiert. Wenn man sie googelt erfährt man jedoch, dass die Wahl-Münchnerin eine eigene Taschen-Kollektion designt hat.

Die Jury: Aura Lione, Philipp Plein und Emma Brown © ProSieben
Was eine Taschen-Designerin nun großartig über ein Klamottenlabel bzw. deren heranstrebende "Designer" zu sagen hat, nun ja das lassen wir hier mal unbeantwortet. Zu sagen ist jedoch, dass "Fashion & Fame" in keinster Weise an das Vorbild "Project Runway" von Heidi Klum und Star-Designer Michael Kors herankommt.

Unter dem Motto "Design your Dream" müsssen die Kandidaten jede Woche eine Aufgabe bewältigen und etwas für das Label "Gold Cut" schneidern und designen. Der Gewinner der Show wird Chef-Designer von Gold-Cut werden. Dieses Mal war die Aufgabe, ein Damen-Shirt zu entwerfen, was einige völlig missverstanden hatten und so landete der schlechteste Entwurf im warsten Sinne des Wortes im (Fege-) Feuer.

Die "Ossi-Designerin" Sunny muss ihr T-Shirt verbrennen © ProSieben
Ex-Model und Tochter reicher Eltern "Jill" hat sich "designen selber beigebracht" und bereits ein eigenes Label in Berlin auf dem Kurfürstendamm, welches Ex-GNTM Juror Rolfe nach der Eröffnung mit 'einer Show wie in so nem Einkaufszentrum' beschrieb. Wegen einer "Lungenentzündung" konnte das Society-Girl gleich bei der ersten Design-Aufgabe nicht mitmachen.

Unser Tipp: Ein bisschen mehr auf den aktuellen Design-Prozess eingehen und zeigen wie die Sachen entstehen, anstatt auf aufgesetzte Nebengeschichten zu den einzelnen Designern eingehen.

wir wünschen uns: Mehr Aufnahmen wie diese, wo tatsächlich mal modetechnisch was entworfen und gemacht wird :) © ProSieben
Wir bleiben also gespannt auf die nächsten "Outfits" die vor der Jury verbrannt werden müssen und fragen mal nach, wer in nem halben Jahr noch weiß was "Gold Cut" eigentlich war.

Kommentare:

Tobistyle93 hat gesagt…

toller Post
xDD
ich musste nach der Hälfte ausschalten
das war ja unerträglich
mit Mode und Design hat das nichts zu tun!!
schon der Name des Labels
lässt erahnen, dass das ein riesen Flop wird!!
LG
imaginary-high-heels.blogspot.com

Olga hat gesagt…

Mir gefiel die Show eigentlich soweit ganz gut. Wir wissen natürlich alle wie es im Enddefekt mit den kandidaten enden wird, dass goldcut im besten fall ne katalog-marke werden wird und keinem der kandidaten tatäshclich ein platz auf dem fashionolymp winkt.
Aber unterhaltsam isses doch trotzdem allemal.

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