Donnerstag, 16. Dezember 2010
Chanel Rouge Noir - Eine Liebeserklärung
Mittwoch, 15. Dezember 2010
I love Chanel Le Vernis
Es begann vor etwa eineinhalb Jahren, kurze Zeit nach dem Geburtstag meiner damaligen Mitbewohnerin Sarah. Ich stolperte eines Morgens mit ganz kleinen Augen ins Badezimmer meiner Drei-Mädchen-WG - und plötzlich war ich hellwach.
Dort auf dem Sims vor dem Badezimmerspiegel, zwischen der Lancôme-Gesichtsmilch und der Zahnpasta, standen zwei kleine Fläschchen mit schwarzem Deckel. Sie blickten mich unerschrocken an. Jedenfalls kam es mir so vor, weil jedes der beiden Deckel zwei ineinander verschlungene große C’s zierten. Sarah, die damals als Modeassistentin bei der Vogue arbeitete, hatte von ihren Kolleginnen zum Geburtstag zwei Chanel Le Vernis geschenkt bekommen. Und von da an war es nun um mich geschehen.
Meine erste Liebe hieß Django. Er sorgte mit seinem rosé-goldenen Sandton dafür, dass meine Hände mit der zunehmenden Sonneneinstrahlung des Frühlings noch bräuner wirkten. Zudem mochte er es, mit weiß-blau-gestreiften T-Shirts, Jeansshorts und Derartigem kombiniert zu werden.
Danach zog Blue Satin bei mir ein. Blue Satin strahlte ganz besonders, wenn man ihn zu Rosé- und Schwarztönen trug. Seither fühlen sich weitere Chanel-Farben auf meinem Schminktisch wohl: Particulière, Allegoria, Miami Peach, Fantastic, Paradoxal, Rose Confidentiel, Orange Fizz und Lotus Rouge.
Gemeine Sache nur, dass Khaki Vert nicht zu uns nach München kommen wollte... Dafür gesellt sich ab Januar Black Pearl zu den Anderen, ich habe ihn auch schon in der Parfümerie meines Vertrauens vorreservieren lassen.
Und nein, ich bin nicht verrückt. Nur schwer verliebt.

