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Mittwoch, 16. Februar 2011

Pola-Love! Für jeden.


Vintage ist in. Bei Kleidung, Einrichtung und auch in der Fotografie. Lomografie, das Aufleben der analogen Fotografie, haben wir im vergangenen Jahr schon vorgestellt. Doch auch die guten alten Polaroids erleben ihr Revival in Form von Dekorationen in Bars, lustigen Erinnerungen an WG-Partys und auch auf gehäuft Facebook-Profilen.
Wer sich wundert, warum plötzlich jeder Zweite eine Sofortbildkamera zu besitzen scheint– hier des Rätsels Lösung: Bei vielen der Profilfotos im Retro-Style handelt es sich um eine Spielerei mit dem Bildbearbeitungs-Programm „Pola“, das man sich ganz einfach im Internet runterladen kann.




Klar, ist nicht ganz so cool wie die ursprüngliche Polaroid-Fotografie. Doch Original hin oder her – Lieblingsfotos bekommen dank des einfachen Drag and Drop Systems eine Old-School-Note und können gleichzeitig mit Kommentaren versehen werden. Sogar das vertraute Auslöse-Geräusch wird beim "Fotografieren" nachgeahmt. Was will man mehr?


Zum Ausprobieren und Download von „Pola“ geht es zum Beispiel hier:
Doch Achtung! Wer einmal begonnen hat zu experimentieren, gerät schnell in den Pola-Rausch. Oder bin ich die Einzige, die Fotos mit einer nostalgischen Note einfach viel bezaubernder findet?

Mittwoch, 12. Januar 2011

Berlin bei Nacht - Ellen von Unwerth im NRW-Forum in Düsseldorf

Modefotografie lieben wir alle! Sie ist ein ästhetisches Zusammenspiel schöner Menschen, ausgefallener Kleidung und ungewöhnlicher Ideen.

Eine wahre Meisterin und Pionieren auf dem Gebiet ist Ellen von Unwerth. Im NRW-Forum sind noch bis Mitte Februar 33 ihrer Werke zu sehen, die sie im Rahmen eines Auftrags von Schwarzkopf in Berlin fotografierte. Sie setzte Models wie Lydia Hearst, Coco Rocha und Karolin Wolter in der Diskothek Tresor auf ihre typische Art in Szene: sexy, cool, jugendlich und gleichzeitig natürlich provokant mit tollen lasziven Posen. Durch die authentische Kulisse fängt sie auch den Zeitgeist Berlins wunderbar ein.



Dass die Fotografin ein Auge für die richtigen Motive besitzt, hat sie nach ihrer eigenen Karriere als Model mit der Entdeckung von Claudia Schiffer und Nadja Auermann, unserer berühmtesten deutschen Exporte, bewiesen.

Doch auch dieser kleine Ausschnitt aus ihrem Repertoire ist auf jeden Fall sehenswert!


Dienstag, 16. November 2010

Lomography, ein Hoch auf die analoge Fotografie

The best addiction in the world

Vorbei die Zeiten, in denen man ständig neue Filme kaufen und nach dem Urlaub tagelang warten musste, bis man die wenigen gelungenen Schnappschüsse zu Gesicht bekam. Heute sieht man sofort, ob das Foto gefällt oder nicht. Wenn nicht, wirds gelöscht. Und es werden einfach zwei Neue gemacht, damit auch das perfekte dabei ist.

Und doch, es gibt sie noch, die analogen Kameras. Und sie sind so cool wie nie, echte Hingucker, in schrillen Farben und auffälligen Designs. Ein echtes Fashion-Accessoire.

Lomography ist das Zauberwort: ein Magazin, Shop und eine ganze Community, die sich der analogen Fotografie widmen. Allein ein Besuch im Lomography-Laden ist schon ein Erlebnis. Die Wände sind mit Fotos verkleidet, in intensiven Farben und mit lustigen Motiven. Denn das wollen die Lomography-Anhänger: sich wieder überraschen lassen, was aus dem Foto geworden ist... Sie sind spontan, impulsiv und zwanglos. Einfach aus der Hüfte losfotografieren ist ihr Motto, ohne augenblicklich zu wissen, ob der Schnappschuss gelungen ist.



Eigentlich eine charmante Vorstellung, wieder mit Spannung darauf warten zu müssen, welchen Moment man aufgefangen hat. Sich zu amüsieren, das man ein unerwartetes Detail erwischt hat. Vorfreude ist schließlich eins der schönsten Gefühle, das es gibt. Und ehe man sich versieht, hat man sich der Leidenschaft der Lomographs hingegeben und beginnt seine eigenen Wände mit bunten Erinnerungen in unberechenbaren Einstellungen zu schmücken.

Man muss schließlich immer etwas haben, worauf man sich freut.


Ach, und Nummer 6 der goldenen Regeln der Community lautet übrigens: Don’t think, just shoot. Wenn das keine angenehme Anweisung ist.



Un photo sur le vif.


Dienstag, 26. Oktober 2010

Oh là là, Paris.




Je suis parisien, j’aime rien.

Auch wenn dieses Motto in der französischen Hauptstadt gerne verkündet wird, ganz glaubwürdig ist es nicht. Denn in Paris findet man täglich neue, tolle Dinge, in die man sich Hals über Kopf verlieben kann.
Wie zum Beispiel die Werke von Karl Lagerfeld, die momentan im „Maison Européenne de la Photographie” im Pariser In-Viertel Marais ausgestellt werden. 

Die Fotografie gehört für Lagerfeld neben Design und Mode schon seit über 20 Jahren zu seinen großen Leidenschaften. Er fotografiert als Hobby, aber auch für Anzeigen für Chanel und Co. Ausgestellt wird ein großes Spektrum seiner Werke, die die Eindrücke verschiedener Orte, Zeiten und Persönlichkeiten widerspiegeln. Besonders faszinierend ist die Präsenz von Baptiste Giabiconi, Lagerfelds Muse, den er in verschiedenen Posen und Emotionen in Szene setzt.

Die Ausstellung ist inspirierend und macht auf Lust auf das Leben in all’ seinen Facetten. Allerdings ist Beeilen angesagt, denn leider geht sie nur noch bis zum 31.10.2010! Wer es bis dahin nicht mehr schafft, kann bei Colette dann immerhin noch den Bildband zur Ausstellung erstehen. Und sich dort ein wenig inspirieren lassen ...

Bienvenue à la vie en rose.







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