Freitag, 1. Februar 2013

Back into the past: Miuccia Prada für Baz Luhrmann

"No amount of fire or freshness can challenge what a man will store up in his ghostly heart. So we beat on, boats against the current, borne back ceaselessly into the past.”  

(The Great Gatsby, F. Scott Fitzgerald)"


Großer Auftritt: Schon in die Skizzen der Cocktail- und Eveningkleider verliebt man sich in Sekundenschnelle. Für Baz Luhrmann´s neuen Film "The Great Gatsby"  kollaboriert Miuccia Para mit Kostümdesigner-Legende Catherine Martin. In den 40 Traumkleidern findet sich Inspiration von Runways der letzten 20 Jahre wieder! Viel Historie, viel Leidenschaft steckt in den Modellen, wie Designerin Martin erklärt:


“Baz and Miuccia have always connected on their shared fascination with finding modern ways of releasing classic and historical references from the shackles of the past. This connection is central to our relationship with Miuccia Prada on The Great Gatsby, and has connected our vision with hers."


Lebendig wird hier Europäischer Flair, der sich inmitten der Aristokratie der 1920er entwickelte, eine Zeit, in der 2 Welten aufeinanderstießen, nämlich diejenige der Privilegien und die des Europäischen Glamours, der Europäischen Dekadenz. Und so schaut es aus, wenn Mode, Kunst, Film und Architektur zusammentreffen:












Dienstag, 29. Januar 2013

Impressions: OPTI Messe München 2013


Vom 26. bis 28. Januar öffnete die größte Optikmesse Deutschlands ihre Türen und durfte sich über mehr als 23.200 Besucher aus über 70 verschiedenen Ländern freuen. 491 Aussteller zeigten ihre Modelle und beeindruckten mit coolen Produktideen. Hier seht ihr ein paar Schnappschüsse!
































all pics by Sina 



Sonntag, 27. Januar 2013

3-D Welten: Iris Van Herpen Couture 2013

Haute Couture Paris Spring/Summer 2013




"Inspired by a childhood dream, a desire to understand control and re-create lightning...."

(Van Herpen in WWD)







Attention, electric! Wow, mit ihrer Sommer Haute Couture 2013 machte Iris Van Herpen ein wirklich zauberhafte Liebeserklärung an futuristische Kunst. Die Designerin selbst bezeichnete ihre Kollektion als Geburtsstunde des ersten 3-D Kleides! Innovative Techniken und außergewöhnliche Silhouetten prägen die verrückten Kleider, die auch ganz ohne Modelkörper einfach LEBEN! Wundervoll!












Quote of the day.



Good morning, sunday <3 







Bild: Sina


Sonntag, 20. Januar 2013

Von leidenschaftlicher Sehnsucht: Augustin Teboul



Berlin, Fashion Week 2013



Somewhen, somewhere, in a time that´s still far away....








Mysteriöses Scheinwerferlicht, geheimnisvolle Klänge, ein sphärisches Spiel, in dem man sich schnell verliert, denn irgend wie ist es, als würde man in eine andere Welt eintreten. Na ja und eigentlich verwundert es kaum, vielmehr ist es schon zu erwarten gewesen, dass das Designerduo Augustin Teboul bei der Berliner Fashion Week aus der Reihe tanzt, diesmal im wahrsten Sinne des Wortes, mit einer kunstvollen Performance unter der Leitung von Zana Bosnjak, zu den Klängen der Cellistin Hui-Chun Lin. Statt einer gewöhnlichen Fashion Show gab es in der Berliner Galerie Thomas Schulte eine außergewöhnliche Installation zu sehen. Und so schafften es die zwei Designerinnen erneut ihr eigenes Ding durchzuziehen und sowohl bei der Installation als auch bei der Kollektion ihren Stempel, ihr ganz eigenes Markenzeichen zu hinterlassen. 


"Somewhen"! Der Titel der neuen Herbst-/Winterkollektion der Jungdesignerinnen drückt Sehnsucht, drückt Leidenschaft, drückt das Suchen nach einer fernen Zeit aus. Spuren aus verschiedenen Kulturen, viel ethnische Elemente, die sich v.a. in den aufwändigen Details, von Fransen bis hin zu Quasten zeigen, sorgen für eine poetische Note in der Kollektion. Dramatisch (schön) wirken die extravaganten Headpieces sowie die dreidimensionale Zopfstickerei. Wenn Haute Couture auf Ready-to-wear triftt....magnifique!!

















Fotos: Rosa Merk



Donnerstag, 17. Januar 2013

Mode, die lebt und berührt: Kilian Kerner´s Showjubiläum in Berlin


Berlin Fashion Week Januar 2013




"A story about sculptures and human beings" 






Wenn die Berliner Fashion Week nur ein bisschen weniger nichtsaussagende Mode, aufgebauschten Glamour und peinliche C-Promis (die doch kein Mensch sehen will) zeigen würde, wäre sie schon gleich viel erträglicher! Umso mehr schätzt man so andererseits Deutschlands Design-Talente, die mit ihren Kollektionen für Feuerwerke in Berlin sorgen: Eines davon ist mit Abstand die Fashion Show von Kilian Kerner am vergangenem Dienstag gewesen, ein zauberhaftes Jubiläum seiner zehnten Laufstegshow! 


Wenn Persönlichkeit, Geschichten und besondere Inspirationen zusammentreffen, wenn Gefühlswelten erwachen, wenn etwas wirklich berührt, dann beginnt wahre Kunst. Kilian Kerner zeigt uns aufs Neue, was für faszinierende, tiefsinnige Stories Mode erzählen kann. In seiner Kollektion „Erzähl mir wie du heißt – A story about sculptures and human beings“ inszeniert der junge Designer einen für ihn ganz neuen avantgardistischen Stil, der sich in extremen Volumen, aufwendig bestickten Abendroben und architektonische Reifrock-Konstruktionen zeigt. Aber auch cleane Business-Looks finden in seinen Entwürfen ihren Platz. Seine Kollektion packt, sie fesselt, sie überzeugt, denn sie ist einfach anders, ein perfekter Mix aus Extravaganz und Ready-To-Wear. Und abgesehen davon ist Kilian Kerner auch noch eine tolle Show gelungen: Mit dem gezielt zur Kollektion komponierten Song "Tell me your name" begann die Berliner Band Tune die Show zu eröffnen, auf einem Catwalk mit Wohnzimmerkulisse - ein perfekter Kontrast zu den futuristischen Elementen der Kollektion. "Manche hassen mich, manche lieben mich": In einem Interview mit der Amica erklärt Kilian Kerner, dass er schon zu Schulzeiten polarisiert hat - die einen mochten ihn unglaublich gern, die anderen hingegen überhaupt nicht. Doch, liebster Kilian, diejenigen, die dein Schaffen lieben, tun es heißblütig und aus tiefster Überzeugung! Congratulations :)




































Fotos: Showbilder: Corina Lecca, Backstage: Sebastian Simanowski


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